Donnerstag, 1. April 2010

Nordische Mythologie

 Nordische Mythologie

Die Edda

Über die alten Götter ist nur wenig konkretes bekannt. Das meiste Wissen ents Nordische Mythologie die Eddapringt den Edden. Dieses Wort ist die Mehrzahl von Edda = Großmutter. Es handelt sich bei den Berichten um mündliche Überlieferungen. Als Edda werden zwei Werke aus dem 13. Jahrhundert im christianisierten Island bezeichnet. Die erste Aufzeichnung wird um das Jahr 800 nach der Zeitenwende verfasst, also erst 200 Jahre nach dem Erlöschen der alten Religion. Der Verfasser Snorri Sturluson hat im Jahr 1220 die uns heute bekannte Edda zusammengetragen. Die Motivation Snorris, dieses Buch zu verfassen, lag in seiner Befürchtung, dass im Zuge der weitreichenden Christianisierung des Nordens die für das Verständnis der skaldischen Dichtungen notwendigen Kenntnisse der altnordischen Mythologie verloren gehen könnten.
Durch die vergleichende Religionsphilosophie kann man heute jedoch Rückschlüsse auf die alte, wenig verfälschte Religion ziehen. Denn die nordischen Völker sind während der vielen Völkerwanderungen nach Süden und Osten gezogen. Sie haben neue Elemente in ihr System von anderen Religionen aufgenommen, verändert oder herausgenommen.

Gut und Böse, Götter und Riesen

Die Religion der nordischen Völker ist streng zweiheitlich. Gut und Böse, Götter und Riesen stehen sich gegenüber. So glaubten sie das alles aus Feuer und Eis entstanden ist.

Ginnungagap

Am Anfang war Ginnungagap (=die gähnende Leere, die Schlucht, Kluft der Klüfte, auch Himthusen genannt). Darin war Platz für Milliarden von Universen.

„Urzeit war es, da Ymir hauste:
nicht war Sand noch See noch Salzwogen,
nicht Erde unten, noch oben Himmel,
Gähnung grundlos, doch Gras nirgend.”

Muspelheim und Niflheim

Darin entstanden 2 Welten. Die erste hießt Muspelheim und lag im Süden von Ginnugagap. Es ist das Reich des Feuers, der Feuerriesen, der Weltzerstörer. Die zweite heißt Niflheim (=Nebelheim, Dunkelheim) diese Welt lag im Norden von Ginnungagap und war ein Reich Nordische Mythologie die Welten Niflheim, Muspelheim aus Eis, Schnee und Nebel. Beide Welten sind im ewigen Weltengrund Ginnungagap durch den Willen Fimbultýrs entstanden. Durch das zusammentreffen der Eisströme (Eliwagar) aus dem Norden und der kommenden Glut aus dem Süden wurde der Riese Ymir (=Zwilling, Zwitter, heißt auch Aurgelmir) erschaffen und damit das Sein der Materie ermöglicht. Zudem wurde die Urkuh Audhumbla erschaffen. Ymir ernährte sich aus der Milch von Audhumbla und erzeugte das Geschlecht der Hrimthursen (=Frost- oder Reif-Riesen). Der Stammvater und als erstes gezeugte Riese war Wafthrudir (=der im Verwickeln Starke), ihm folgte Thrudgelmir (=Jötun). Wafthrudnir verlor später seinen Kopf an die Asen bei einem Wissenwettbewerb mit Odin.

Wergelmir

In Niflheim gibt es 2 Quellen: 1. Wergelmir (=der brüllende Kessel,auch Hvergelmir). Diese Quelle befindet sich in der Mitte von Niflheim unter einer der drei Wurzeln der Weltenesche Yggdrasil. Alle Zeiteinflüsse entspringen daraus. An dieser Stelle haust auch der Drache Nidhögg 2. Eliwagar (=Eiswellen, Eisströme). Diese Quelle besteht eigentlich aus elf Flüssen die da heißen Fimbulthul, Fjorm, Gjoll, Gunnthra, Hrid, Leipt, Slid, Svol, Sylg, Vid und Ylg.

Die ersten Menschen

Zu Beginn des Weltzeitalters der Menschen begegneten sich Feuer und Eis. An dieser Stelle entsprang wie oben erwähnt der Riese Ymir, der Vater der bösen Reif-Riesen. Er war ein zwei geschlechtlicher Riese mit sechs Köpfen. Als er von der Milch der Urkuh Audhumbla getrunken hatte schlief er ein und bemerkte nicht das neben ihm das Schwert des Feuerriesen Surtr (=“der Schwarze, auch Surt) einschlug. Da dieses Schwert eine enorme Hitze ausstrahlte, begann Ymir zu schwitzen. Aus diesem Schweiß entstand dann das Geschlecht der Hrimthursen. Surtr, der Heerscher Muspelheims, wird im Ragnarök mit seinem Schwert Surtalogi die Brück Bifröst, welches die Verbindung zwischen Midgard und Asgard ist, zerschlagen und mit den Söhnen Muspels steckt er die Welt in Brand. Zudem wird er Freyr im Kampf besiegen.

Odin, Wili und We töteten Ymir

Die ersten Götter Odin, Wili und We töteten Ymir und erbauten aus seinen Körperteilen die Welt. Aus seinem Fleisch wurde die Erde,aus dem Blut das Meer, aus seinen Zähnen Steine und Felsen, aus seinem Haar die Bäume, aus seinen Augenbrauen Midgard, aus seinem Schädel der Himmel und aus seinem Gehirn die Wolken gemacht. Die vier Eckpunkte des Himmels werden dabei von den Zwergen Norðri, Suðri, Austri und Vestri gestützt.

Audhumla, Buri, Bor und Bestla

Audhumla ist dieNordische Mythologie die Urgötter Audhumla, Buri, Bor und Bestla Urkuh. Diese Kuh beleckte ein paar salzigen Eisblöcke; da kamen am Abend des ersten Tags Menschenhaare hervor, den andern Tag eines Mannes Haupt, den dritten Tag ward es ein ganzer Mann, der hieß Buri (der/die Gebärende), und war groß und stark und schön von Angesicht. Dieser Urmensch ist androgyn. Sie schwängert sich selbst und gebiert aus sich selbst die Göttin Bestla und den Gott Bor. (Es heißt auch das Bestla die Tochter des Riesen Bölthorn ist, jedoch ist es schwer verständlich wie ein Riese eine Göttin gebären kann). Bor schwängert Bestla und sie gebar ihm 3 Söhne: Odin (=Wotan), Wili und We.

Die von Buri, Bor und Bestla abstammenden Götter sind gut. Zwischen den beiden Kräften des Guten und des Bösen, der Götter und der Riesen entbrannte sogleich ein Kampf, welcher erst am Ende der Zeit (am Ragnarök) zu Ende geht.

Die Nacht Narfi

Die Nacht ist laut der Edda die Tochter des Riesen Narfi. Ihre Hautfarbe und ihre Haare sind dunkel und in ihren Haaren trägt sie die Sterne. Ein anderer Name für Nacht ist Nott, Nut oder Nuit. Die Nacht hat drei Ehemänner: 1. Naglfari (= Dunkler). Ihr beider Sohn ist der Raum. 2. Der Andere. Ihrer beider Tochter heißt Erde. 3. Delling (Morgendämmerung=. Ihr beider Sohn heißt Tag.

Odin, Wili und We gaben Nacht und Tag je 12 Stunden. Auf ihren zweirädrigen Pferdegespannen reisen sie in 24 Stunden einmal um die Erde. Das Leitpferd von Nacht heißt Reifmähne, weil es den Tau bringt. Das Leitpferd Tag heißt Leuchtmähne.

Mundilfari 

Ein Gott namens Mundilfari (=Weltumdreher der sich nach bestimmten Zeiten bewegt, auch Mundilföri) bekam die Aufgabe, die Welt zu drehen. Mundilfari war ein Riese, der in Midgard lebte und weil er seine Kinder nach der Sonne und den Mond benannte die Asen erzürnte. Zur Strafe wurden seine Kinder gezwungen die göttlichen Streitwagen durch den Himmel zu ziehen.

Seine zwei Kinder heißen: 1. die Tochter Sol (=Sonne) und 2. den Sohn Muni (=Mond, auch Mani). Sol reitet auf einem der Pferde, die den Sonnenwagen ziehen (Arvakr = Frühwach und Alsvidr = Allbehend). Damit die Sonne die Sonnenpferde nicht verbrennt, befestigten die Götter den unzerstörbaren Schild Swalin (=Erzkühle) vor der Sonne.

Muni

Muni reitet das eine der Mondpferde. Da die Mondbahn zu kompliziert ist, helfen Muni und sein Sohn Bil und seine Tochter Hjuki. Sie sind es, die den Mond zu- und abnehmen lassen.
Damit die beiden Wagen von Nacht und Tag schnell genug fahren, folgen ihnen der Wolf Skali (=Skoll). Erst am Ende der Welt wird der Wolf die Wagen einholen und Sonne und Mond verschlingen.

Die drei Söhne Bors und Bestlas und die ersten Menschen

Die drei Söhne Bors und Bestlas werden nicht nur Odin, Wili und We bezeichnet. Odin heißt auch Wodan (=Wotan). Wili heißt auch Hönir und We. Aus diesen drei Urgöttern gehen die Göttergeschlechter der Asen und Wanen hervor.
Odin, Wili und We schufen die ersten Menschen aus zwei Baumstämmen, die sie am Meeresufer angeschwemmt gefunden hatten. Es waren eine Ulme (=Embla) und eine Esche (=Askr). Odins Schatten fiel zuerst auf die Ulme: Es entstand die erste Frau. Odin hauchte Geist in sie hinein. Da lebte Sie. Odins Schatten fiel sodann auf die Esche: Es entstand der erste Mann. Odin hauchte Geist in ihn ein. Da lebte Er.

Embla und Askr

Den beiden ersten Menschen Embla und Askr fehlt es am Anfang noch an sieben bestimmten Eigenschaften die sie erst richtig zu Menschen macht. Denn die beiden sind kraftlos und ohne Schicksal.

Die sieben Eigenschaften sind 1. Kraft oder Macht 2. Schicksal 3. Seele oder Atem 4. Geist oder Verstand 5. Lebenswärme oder Blut 6. Stimme 7. göttliches Aussehen

Durch den Hauch sind die Menschen als Geistwesen unsterblich. Sie sind von göttlicher Essenz und pflanzen sich wie Götter fort. Götter und Menschen sind miteinander fruchtbar. Menschen sind als Körper sterblich, nicht aber als Geistwesen. Nach ihrem Tode kommen sie entweder nach Wallhal oder in das Lichtland der Seelen.

Walhall 

Walhall (=Wohnung der Gefallenen, auch Valhöll) ist der Ruheort der Einherjer (=die im Kampf gefallenen). Walhall ist eine Halle mit 540 Toren. Sie befindet sich in Gladsheim in Asgard. Dort messen die Einherjer am Tage ihr Kampfkräfte und in der Nacht vergnügen sie sich mit Met. Dabei werden sie von den Walküren bedient. In ihrer Mitte thront Odin auf seinem Thron Hlidskialf (=Schelf des Mitgefühls, auch Lidskialf oder Lidskjälf). Von diesem Thron kann Odin alle neun Welten überblicken.

Das Dach von Walhall besteht aus Schilden und das Sparrengerüst aus Speeren. Überall sind funkelnde Körperpanzer und Schwerte und an einer der Wänden hängt ein Hirschgeweih und erinnert an die alten noch im Leben durchgeführten Jagden. Über dem Westtor hängt ein Wolf und über diesen schwebt ein Adler. Dieses sind die Tiere der Schlacht.

Andhrimnir

Für die Verköstigung der Krieger sorgt Andhrimnir (=Rußgesicht). Sein schwarzes Gesicht kommt daher das er tagelang in den Kessel (=Eldrimnir) schaut, in dem der Eber Sährimnir (=rußiges Seetier, Kochgrube) jeden Tag aufs neue zubereitet wird.

Andhrimnir läßt in EldhrimnirNordische Mythologie Andhrimnir
Sährimnir sieden,
Das beste Fleisch; doch erfahren Wenige,
Wieviel der Einherjer eßen.

Odin aber ist niemals vom Fleisch des Eber Sährimnir. Er gibt seine Portion immer seinen Wölfen und trinkt nur Met.

Ziege Heidrun

Auf dem Dach weidet sich die Ziege Heidrun. Aus ihren Eutern fließt Met für die Einherjer. Ernähren tut sich Heidrun vom Baum Lärad (Lärad soll gleich der Weltenesche Yggdrasil sein). Unterhalb Lärads befindet sich die Quelle Wergelmir und an ihm steht der Hirsch Eikthyrnir.

„Heidrun heißt die Ziege,
die auf der Halle Heervaters steht
und von Lärads Zweigen frisst;
die Kellen füllen soll sie mit reinem Met,
dieser Trank kann nicht versiegen.,

Eikthrynir heißt der Hirsch,
der auf der Halle Heervaters steht
und von Lärads Zweigen frisst;
und von seinem Gehörn
tropft's nach Hwergelmir,
von dort nehmen alle Flüsse ihren Weg.“

Rings um die Hallen Walhalls liegen die Wohnhäuser der anderen Götter.

Der Sage nach durfte der Einherjer Helgi Walhall nach seinem Tode noch einmal verlassen um mit seiner Frau eine letzte Liebesnacht zu verbringen.

Die Weltesche Yggdrasil


Die Weltesche hat eine gottgleiche-menschliche Gestalt und wird als "Ross Odins" bezeichnet. Sie befindet sich in der Mitte des Weltalls. Die Zweige dieses Weltbaumes bilden die verschiedenen physischen und geistigen Welten. Darin wohnen die Asen, die Wanen, die Menschen, die Naturgeiser und Riesen.
Asen, Wanen, Naturgeister und Menschen enthalten in sich ein Abbild dieser Nordische Mythologie der Weltenbaum YggdrasilWeltesche Die Zentren dieses inneren Baumes sind miteinander verbunden. Den inneren Zentren entsprechen bestimmten Runen.
Yggdrasil hat 3 Wurzeln. Die erste Wurzel reicht nach Asgard, dem Heim der Asengötter. Die zweite Wurzel reicht nach Jotunheim, den Wohnort der Riesen. Die dritte Wurzel reicht nach Niflheim hinunter.

Die drei Wurzeln Yggdrasils und die drei Brunne

Diese drei Wurzeln werden vom Wasser dreier Brunnen genährt. Der Brunnen in Asgard heißt Urd.
Die zweite Wurzel geht in Richtung der Reifriesen. Sie wird von der Quelle von Mimirs Brunnen gespeist. Mimir ist der weiseste aller Asengötter, der nur als Haupt existieren soll.
Die dritte Quelle ist Wergelmir in Niflheim. Darin wohnt der geflügelte Drache Nidhög (=der schreckliche Beisser). Er nagt an Yggdrasils Wurzeln.
An der Weltesche Yggdrasil hing Odin an einem Bein 9 Tage und 9 Nächte. Darin erinnert die Tarotkarte "der Gehenkte". Als Odin die magische Kraft der Runen erfahren hatte, erlangte er durch sie die Freiheit.

Die drei Ebenen von Yggdrasils


1. Der Himmel

• Asgard (Asenstätte) Hier wohnen die Asen.
• Die beiden großen Säle Folkwang (Volksplatz) und Walhall. In Folkwang befindet sich, umgeben von einem Garten, der Saal Sessrumnir (=Sitze-Räume). Die Herrscherin dieser Halle ist Freya. In Sessrumnir versammeln sich die Krieger die nicht nach Walhall kommen.Nordische Mythologie die Welten der Wikinger und Germanen
• Vingólf (=freundliches Haus oder Weinhaus) ist der Tempel der Asengöttinnen. Hier halten sich vernehmlich die weiblichen Gottheiten auf. Es heißt auch das sich hier sowohl die Bewohner Asgard als auch Midgard gefahrlos treffen.
• Bifröst (=schwankende Himmelsstraße, auch Bilröst oder Beberast) ist die dreistrahlige Regenbogen- oder Asenbrücke, welche Asgard mit Midgard verbindet. Die Asen überschreiten diese Brück jeden Tag um an den Brunnen Urd zu gelangen. Um die Bösen Riesen davon abzuhalten über die Brücke zu schreiten brennt darauf ein helles rotes Feuer.
• Wanaheim (= Wohnort der Wanen, Wanenheim, Vanaheimr): Heimat des Göttergeschlechts der Wanen.
• Alfheimr (= Alfheim, Albenheim, Lichtelfenheim oder Liusalfheim) ist der Wohnort der hohen und lichten Elfen. Diese Welt ist der Gegenpol zur Welt Svartalfheim.

2. Die Erde

• Midgard (= Midjungards, Mittelstätte) ist die Welt der Menschen und liegt zwischen vier hellen und vier dunklen Welten. An den Enden wird Midgard durch die Midgardschlange begrenzt. Erschaffen wurde diese Welt aus den Augenbrauen Ymirs.
• Utgard (= Außenwelt) ist eine von Menschen und Göttern unbewohnte Welt. Hier leben die die Riesen und Trolle. Der Herrscher Utgards nennt sich Utgardloki.
• Jötunheim (=Riesenheim) ist das Land, welches Odin den Reifriesen nach der Schöpfung schenkte.
• Muspelheim (=Flammenheim, auch Muspellsheimr) ist das Feuerreich, welches im Süden liegt. Der Herrscher in Muspelheim heißt Surtr.

3. Die Unterwelt

• Svartalfheim (=Schwarzelfenheim, auch Schwarzalbenheim) Dies ist die Heimat der Zwerge und Gnome. Diese Welt ist der Gegenpol zur Welt Alfheimr.
• Niflheim (= Nebelheim, Dunkelheim) ist die Heimat der Reif- und Frostriesen, das Reich des Eises, des Nebels und der Finsternis.
• Hel ist das Totenreich. Dessen Herrscherin heißt ebenfalls Hel und ist die Tochter von Loki und Angrboda (=Angstbotin, Kummerbereitende). Hels Hautfarbe ist teils normal, teils blau-schwarz. Ihre Hautfarbe soll ein Symbol dafür sein das sie halb tot und halb lebendig ist. Zusammen mit ihren beiden Geschwistern, dem Fenriswolf und der Midgardschlange, wurde sie von den Asen nach Asgard gebracht, da die Götter sich vor den Kindern Lokis fürchteten. Während der Fenriswolf an die Kette Gleipnir gebunden und die Midgardschlange von Odin ins Meer geworfen wurde, verbannte man Hel aus Asgard, woraufhin sie im Norden ihr eigenes Reich gründete.
• Die Unterwelt Hel liegt unter den Wurzeln Yggdrasils und liegt an den Todesfluss Gjöll. Die Brücke nach Hel heißt Gjallarbru und wird von der Riesin Modgudr bewacht und der unmittelbare Zugang wird von dem Höllenhund Garm bewacht. Garm ist ein riesiger, vieräugiger Hund der in der Höhle Gnipahellir (=überhängende Höhle) haust. Am Ragnarök wird er den Gott Tyr töten und dabei selber umkommen. Modgudr befragt jeden der dar überschreitet nach der Herkunft und dessen Namen. Die verlorenen Seelen wandern freiwillig und ohne Zwang Richtung Hel und niemand darf ihnen den Zugang verwehren. Jedoch werden diese Seelen nie wieder frei gelassen.
• In Hels Burg befinden sich große Säle. Kein Sonnenstrahl dringt in die Gemächer ein, selbst die Eingangspforte zeigt zum unwirtlichen Norden. Die Wände sind aus Schlangenleibern gebildet, und durch das Rauchrohr im Dach rinnt giftiger Regen. Wilde Ströme umgeben die Burg, die Vergewaltiger und Mörder durchwaten müssen. Der Drache Nidhöggr nährt sich von den Leichen verstorbener Verbrecher, und ein Wolf zerfleischt sie.

Die Asen


Die Asen (= Pfähle) sind das jüngste Göttergeschlecht. Das älteste Geschlecht bilden die Wanen. Laut der Edda wohnen 12 Asen in Asgard. Sie herrschen über die Menschen und die Welt. Jedoch sind ihre Geschicke, wie auch das der Menschen, an das Schicksal geknüpft, welches die Nornen weben. Ihre Eigenschaften sind die Stärke, die Macht und die Kraft. Die Götter verbringen ihren Alltag ähnlich wie die Menschen. Sie sind sogar sterblich und halten sich nur dadurch jung und gesund, weil sie von der Göttin Idun die Äpfel essen.

Allvater Odin

Odin wird Allvater gNordische Mythologie Odin mit Raben und Wolfenannt. Außer seinen Brüdern Wili und We sind alle Asengötter und Wanen seine Kinder.
Mit Bestla bekommt Odin Frigga als Tochter. Er nimmt sie nach germanischer Sitte zur Frau und sie wird zur Allmutter , zur Mutter der Götter.

Odins Raben Hugin und Munin

Odin ist überaus weise. Sein Wissen verdankt er zwei Raben, Hugin (= Denken, Gedanke, Sinn) und Munin (= denken an, sich erinnern, die Erinnerung), die auf seinen Schultern sitzen und ihm alles erzählen, was auf der Welt geschieht, weshalb er auch der Hrafnass (= Rabengott) heißt.

Hugin und Munin müssen jeden Tag
Über die Erde fliegen.
Ich (Odin) fürchte, dass Hugin nicht nach Hause kehrt;
Doch sorg ich mehr um Munin.

Mimirs Brunnen

Weiterhin bezieht Odin sein Wissen aus einem Trunk von Mimirs Brunnen. Bevor er jedoch einen Schluck aus dem Brunnen nehmen durfte musste er eines seiner Augen in den Brunnen werfen. Daher wird er auch der Einäugige genannt.
Den köstlichen Skaldenmet, wodurch Odin die Eigenschaften des guten Singens und des Dichtens erlangte, hat er sich mit einer List von Gunlöda zu verschafft. Daher nennt man Odin auch den Dichterkönig und gibt ihm den Beinamen Liodasmieder (=Liedermacher, Verseschmieder).
Odins Frauen und Geliebten sind Jörd (= Mutter des Thor, die Erde), Rinda (=Mutter des Vali), Frigga die Asenkönigin (Mutter des Balder, Bragi, Hermode und Tyr), Grydur (Mutter des Vidar), neun reine Riesenjungfrauen von unendlicher Schönheit, welche alle neun, am Meeresstrand schlafend, zugleich Mütter des Heimdall wurden; Skade, früher Njörds Gattin (von O. Mutter des Semming und vieler anderer Söhne), Gritha (Mutter Skiolds); ferner erfreuten ihn mit ihrer Gunst die Riesentochter Gunlöda und Laga, die Göttin der Gewässer.

Odins Hallen in Asgard

Odin wohnt in Asgard, in verschiedenen Palästen oder Hallen. Er wohnt in Walaskialf, Gladsheim und dort auch in Walhall.
Von dem ersten vermag er die ganze Welt zu überschauen

„Die dritte Halle hebt sich,
wo die heitern Götter
Den Saal mit Silber deckten.
Walaskialf heißt sie, die sich erwählte
Der As in alter Zeit.

Von der zweite ist zu den Versammlungen des Götterrats bestimmt; darin befindet sich die Halle, in der sich um ihn alle Helden (= Einherjer) der Erde sammeln, um mit ihm gegen die den Weltuntergang herbeiführenden Mächte zu kämpfen.

„Gladsheim heißt die fünfte, wo golden schimmert
Walhalls weite Halle:
Da kiest sich Odin alle Tage
Vom Schwert erschlagne Männer. “

Walküren Rista und Mista

Selbst ein Freund des Zechens und der Schlachten, lässt Odin sich stets von zwei Walküren, Rista und Mista, mit goldenen Pokalen bedienen und kämpft mit den Einherjern auf seinem achtfüßigen Ross mit einem nie das Ziel verfehlenden Speer Gungnir (= der Schwankende), doch helfen ihm weder seine Helden noch seine Waffen: Der Weltuntergang bringt auch ihm den Tod. Mit dem Speer Gungnir brachte Odin den ersten Krieg in die Welt, indem er ihn in das Heer der Wanen warf. Hergestellt wurde Gungnir von den Söhnen Ivaldis (= Iwalt), welch ihm den Speer als Geschenk übergaben. Ivaldi ist ein Zwergenschied und der Vater von Idun, Sindr und Brock. Er fertigte auch Freyrs Schiff Skidbladnir und Thors Hammer Mjöllnir.

Suche nach Weisheit

Odin ist immer auf der Suche nach Weisheit. So raubte er von der Riesin Gunnlöd den Skaldenmet Odrörir und bringt ihn in Adlergestalt zu den Göttern. Als Opfer für die Menschen hängt er im Weltenbaum Yggdrasil, verwundet von seinem eigenen Speer. Er hängt dort während neun Tagen und Nächtenn wobei er die Runen ersinnte.
„Vom Speer verwundet, dem Odin geweiht,mir selber ich selbst, am Ast des Baums, dem man nicht ansehen kann, aus welcher Wurzel er spross“,

Odin trägt einen Wunschmantel, der ihn an die Orte bringt, an denen er sich aufhalten will und durch welchen er sich unsichtbar machen kann.

Die Beinamen Odins


Alföðr= Allvater
Atriðr= Angreifer
Báleygr= der mit den flammenden Augen
Bileygr= der schlecht Sehende
Biflindi= der mit dem bemalten Schild
Bifliði= der die Heere zittern macht
Bölverkr= der Übelstifter
Farmatýr= Gott der Last (Warenhandel)
Fimbulþulr= mächtiger Redner/mächtiger Weiser
Fimbultýr= gewaltiger Gott
Fjölnir= der viel Wissende
Fjölsviðr= der sehr Weise
Gangleri= der vom Gehen Müde
Gagnráðr= der Entgegen-Rater
Gautatýr= Göten-Gott
Glapsviðr= der geübte Verführer
Grímnir= der Maskierte
Göndlir= der Zauberer
Hangatýr (Hangagud)= Hänge-Gott (bezieht sich auf sein Selbstopfer)
Hár= der Hohe
Hárbarðr= Graubart
Herblindi= der das feindliche Heer Blendende
Herföðr= Heervater
Herjann= Führer des wütenden Heeres bzw. Heerführer
Herteitr= der Heer-Frohe
Hjálmberi= Helmträger, Odin mit dem Goldhelm
Hjarrandi= was bewegen, springen, aufhängen bedeuten kann
Hnikarr= Aufhetzer
Hrafnaguð= Rabengott
Hroptatýr= Verleumdung, Gerücht, Ruf, Schrei, Anspielung auf Odin als Rabengott, oder auf ihn als Kriegs- und Schlachtengott, also ein Schlachtruf, oder Anspielung auf seine Stimme Jafnhárr
Jalkr= Wallach
Kjalarr= Schlittenfahrer
Miðvitnis= Mitte und Verstand, Wissen = der Mitwisser. Ein Name Odins, nicht eines Riesen Laut Simek alternativ Meerwolf oder Wolf der Mitte
Ófnir= der Aufhetzer
Ómi= der Lärmer
Óskí= der Wunscherfüller
Saðr= der Wahre
Sanngetall= der die Wahrheit Erratende
Síðskeggr= Langbart, der mit langem Schnauzbart
Síðhöttr= Langhut
Sígtýr= Kampf- oder Sieggott (
Sigvaðir= Kampfvater oder wahrscheinlicher Siegvater
Skilfingr= der auf einem Berg oder Felsen Wohnende
Sváfnir= der in den Schlaf versetzt
Sviðrir= Speer, Speergott
Svipall= veränderlich, bezieht sich auf seine Vielgestalt, bzw. auch auf die häufig wechselnden Namen
Þekkr= der Beliebte
Þriði= der Dritte
Þuðr= der Mächtige, deutet auf die Macht des Germanischen Volkes hin
Uðr= der Gönner
Vakr= der Tüchtige
Valföðr= Vater der Erschlagenen
Váfuðr= Wind
Viður= Töter
Yggr oder Yggir= der Schreckliche
Ennibrattr= schroffe Stirn
Fjallgeiguðr= Fels/Berg, oder auch Fell/Haut
Geiguðr= am Galgen Baumelnder
Gollnir wie Gollor Gollor= der Goldene, der Glänzende
Hléfreyr= Herr des Schutzes
Hrami= Reißer
Hrjóðr= Vernichter
Hvatmóðr= der zur Aufhetzung strebt
Jolfuðr= Bär
Rọgnir= der Zänker, der Streiter
Sigðir= Schwert/Sense; Schwertträger oder Sensenmann
Skollvaldr= Mächtiger Sonnenwolf
Viðrimnir= der weit Umzäunte
Yjungr, Yggjungr= Nachkomme des Gottes Yggr, König oder Fürst

Odins Söhne und Töchter

Thor 

Odins erster und mächtigster Sohn heißt Thor (=Donar). Er ist bei der zusammenkunft von OdinNordische Mythologie Thor auf Wagen, Hammer und Ziegen und Jörd (=der Erde) entstanden. Thors Wagen wird von zwei Ziegenböcken gezogen. Der eine heißt Tanngnjost (=Zahnknirscher), der andere Tanngrisnir. Thor sind die Ziegen heilig. Wegen seines Wagens wird er auch "Wagenthor" genannt. Thor besitzt 3 wichtige Gegenstände: 1. Sein Hammer Mjöllnir. Er ist männlich. Er zeigt böse Riesen an, vertreibt und tötet sie. Mjöllnir ist der Blitz. 2. Der weibliche Kraftgürtel. Er verdoppelt Thors Asenkraft. 3. die weiblichen Eisenhandschuhe. Er braucht die, um den Hammerschaft zu umfassen. Thor wohnt in Asgard in Trudheim. Seine Halle heißt Bilskirnir. Bilskinir hat 540 Räume die jeder mit einem Tor versehen ist.

„Fünfhundert Gemächer und viermal zehn
Weiß ich in Bilskirnirs Bau.
Von allen Häusern, die Dächer haben,
Glaub ich meines Sohns das größte. “

Thor ist für die zur See fahrenden Stämme ein wichtiger Gewitter- und Wettergott und für die bäuerlichen Stämme auch ein Vegetationsgott.
Thor ist mit seiner Schwester Sif verheiratet. Zusammen haben sie eine Tochter Thrud (= Kraft). Der Zwerg Alviss (= Allwissender) hält um Thruds Hand an. Jedoch ist Thor gegen diese Heirat. Deshalb fragt er Alviss eine ganze Nacht nach den Namen von Naturobjekten und Wesen, wie die Asen, Alfen, Zwerge, Riesen und Menschen, aus. Als dann die ersten Sonnenstrahlen des neuen Morgens auf Alviss trafen, erstarrte er sofort zu Stein.

„Thor hat den Vorsitz in der Luft, er lenkt Donner und Blitz, gibt Wind und Regen, heiteres Wetter und Fruchtbarkeit. Wenn Pest und Hungersnot drohen, wird dem Götzen Thor geopfert“

„Meinen Namen sollst du erfahren, wenn ich auch friedlos bin, und meine Abkunft auch: ich bin Odins Sohn, Meilis Bruder und Magnis Vater, der Rater Kraftherrscher“

Sif

Sif (= Verwandte, Gesippin) brachte in die Ehe mit Thor, ihren Sohn Uller (= Ull, Holler, Oller oder Vulder) mit. Uller ist der Gott des Winters, der Jagd, des Zweikampfes, des Weidelandes und des Ackers. Er wohnt in der Halle Ydalir die er selbst erbaut hatte. Aus dem Holz der Ydalir-Eiben fertigte Uller seinen Bogen an und stellt auch Bögen für andere her.

„Ydalir heißt es, wo Uller hat
Den Saal sich erbaut. “

Als Loki das schöne goldene Haar von Sif hinterlistig abschnitt, zwang Thor ihn einen neuen Haarschmuck für Sif herzustellen. Loki wand sich dazu an die kunstbegabten Zwerge, welche ihr ein Haarschmuck aus Gold herstellten der wie echtes Haar wuchs.

Balder

Der zweite Odinssohn ist Balder (= Badr, Baldur, Baldr, Phol, der Herr). Von ihm geht ein lichter Glanz aus. Entstanden ist er aus der Zusammenkunft Odins mit Frigg. Seine Brüder sind Hödur und Hermodr.Er ist der Gott des Lichtes, der Güte und der Reinheit. Balders Halle heißt Breitglanz (= Breidablik, Weltenglanz). Hier lebt er mit seinem Bruder Hödur. Breitglanz ist eine leere Halle, wohin nur diejenigen dürfen die Rein sind.

„Breitglanz heißt der siebente, dort hat Balder sich
die Halle hingebaut;
auf jener Flur, der Freveltat
nimmer nahen mag. “

Balders Frau ist Nanna

Balders Frau ist Nanna (= Mutter, Wagemutige). Zusammen haben sie eine gemeinsamen Sohn Forseti (= Vorsitzender). Er ist ein Gott des Rechtes und des Gesetzes und der Vorsitzende der Thing Gerichtsversammlung. Diese Versammlungen wurden in alten Zeiten an einem erhöhten Platz, unter einem Baum abgehalten (Gerichtslinde). Der Zweck dieser Versammlungen war die gemeinsame politische Meinungsfindung und Rechtsprechung. Balder ist auch ein Sommergott. Nachdem er eine Traum seines eigenen Todes hatte, forderte seine Mutter Frigg jedes Tier und jede Pflanze auf eine Eid darauf zu sprechen das sie niemals Balder töten werden. Nur der Mistelzweig musste keinen Eid ablegen, weil Frigg ihn zu unbedeutend fand. Nun begann ein Spiel unter den Asen-Göttern, indem sie die Unverwendbarkeit des Balders auf die Probe stellten. Die Asen schlugen und beschossen ihn mit alles Waffen und Mitteln, ohne das Balder verletzt oder gar getötet wurde. Nur Loki nutzte es aus das der Mistelzweig keinen Eid ablegen musste. Er nahm einen Mistelzweig und schnitzte eine Pfeil daraus, denn er dann Balders blinden Bruder Hödur gibt. Loki sagte sodann zu Hödur das er diesen Pfeil auf Balder schießen solle und Hödur schoss ihn ab ohne zu Wissen das der Pfeil aus einem Mistelzweig entstand. Der Pfeil trifft Balder und dieser fällt sofort Tod zu Boden. Der Leichnam wird auf einem Schiff aufgebahrt,Nordische Mythologie Balders, Baldrs tot welches so groß ist das nur die Riesin Hyrokkin es ins Wasser stoßen kann. Durch die Wucht des stoßes fangen die Rollen unter dem Schiff an zu brennen und entzünden das ganze Schiff und den Leichnam. Thor segnet danach den verbrennenden Balder mit seinem Hammer Mjölnir und Odins gibt des Ring Draupnir (=der Töpfler) mit auf Balders Fahrt in die Hel. Seine Frau Nanna stirbt an ihrem gebrochenem Herzen und folgt ihrem Mann in die Unterwelt.
Balders Bruder Hermodr versucht mit allen Mitteln ihn aus dem Totenreich der Hel zurück zu holen. Er begegnet dort Balder und Nanna, die ihm Folgende Untensilien mitgaben, 1. den Ring Draupnir für Odin, 2. ein Kopftuch für Frigg und einen goldenen Fingerreif für Fulla. Hel entlässt Balder aber erst wenn alle Dinge ihm nachweinen. Die Asen schickten deshalb Boten in alle Himmelsrichtung und erreichten es das das Lebewesen und Mineralien um ihn trauern. Doch der hinterlistige Loki, verweigert ihnen diese Geste. Darum darf Balder nicht nach Asgard zurückkehren, d.h. Balder verbringt den Winter im Totenreich. Im Frühling kehrt Balder ins Leben zurück. Balders Frau Nanna (=das Pflanzenleben) folgt Balder in Tod und Auferstehung.

Hödur

Hödur (= Höd, Kämpfer) ist der Zwillingsbruder von Balder. Er ist blind und verkörpert die blinde Gewalt. Daher beurteilt er niemals jemanden nach dem Äußeren, sondern nur nach seinen inneren Werten. Obwohl Hödur den tödlichen Pfeil auf Balder abschoss, versöhnen sich beide wieder und helfen nach dem Ragnarök mit eine neue Welt zu erschaffen.

Hermodr

Hermodr (= Heermut) bekam von Odin das Pferd Sleipnir um nach Hel zu Reiten und Balder und Nanna, durch Verhandlungen frei zu bekommen. Neun Tage dauerte der Ritt durch die dunklen Täler der Unterwelt.

Sleipnir

Das Pferd Sleipnir (= Dahingleitende) hat acht Beine und wird das „Ross Odins“ genannt. Sleipnir entstand als Loki die rechtzeitige Ferigstellung von Asgard verhindern wollte. Loki entführte in Gestalt einer Stute das Pferd des Riesen Svadlifari. Svadlifari hatte die Aufgabe Asgard in einer bestimmten Zeit zu erbauen und dabei half ihm sein Pferd. Loki zeugte sodann als Stute mit mit dem Hengst das Pferd Sleipnir, welches er dann Odin schenkte.

Ring Draupnir 

Der Ring Draupnir (= der Tröpfler) ist der Zauberring Odins, von welchem in jeder neunten Nacht, acht gleichartige Ringe tropfen. Der Zwergenschmied Sindri erschuf ihn zusammen mit einem goldenen Eber für Freyr und den Hammer Mjölnir für Thor. Draupnir ist ein Symbol für Reichtum und Überfluss, aber auch für die wiederkehrende Fruchtbarkeit.

Forseti

Forseti (= Vorsitzende) wohnt in dem von Gold und Silber glänzendem Saal Glitnir ( =Glastheim), wo er er als oberster Richter Asgards täglich Recht spricht unter den Göttern und Menschen. Forseti übernimmt in den Thing-Versammlungen gerne die Rolle des Schlichters. Im Gegensatz zu Tyr, welcher meistens den Streit und den Kampf befürwortet. Forseti sieht in allen Dingen nur das Gute und sorgt für die Einhaltung der Gesetze in der Gemeinschaft. Er sieht im Streit eine Reinigung aus dessen Folge neues entstehen kann.

Glitnir ist die zehnte;
auf goldnen Säulen ruht.
Des Saales Silberdach
Da thront Forseti den langen Tag
Und schlichtet allen Streit

Fulla

Fulla ist die Dienerin der Göttin Frigg. Sie ist ein Jungfrau und hütet das Schmuckkästchen der Göttermutter.

Tyr

Der Odinssohn Tyr (= Tiw, Tig, Ziu, Tiu, Tiuz, Tiwaz= Tyr-Rune, bedeutet Gott, göttlich, auch Vater- und Himmelsgott) soll gleichrangig mit dem Gott Zeus sein. Seine Mutter ist Frigg. Tyr war in den alten Zeiten der Hauptgott der Germanen und und wurde dann , vom Nordwestdeutschland aus vom Wodankult verdrängt. In anderer Schriften ist der Vater von Tyr der Riese Hymir.
Er gilt als der tapferste der Götter und wird als „die Macht aus dem Norden“ bezeichnet. Als Beschützer des Thing gilt er und sein Symbol ist das Schwert, mit dem er sich in die Schlacht stürzt. Um den Fenrizwolf durch eine magische Fessel binden zu können, sieht sich Tyr genötigt, dem gefährlichen Wolf die eigene Hand als Pfand ins Maul zu legen. Als Fenrir bemerkte das die Asen ihn fesseln wollten, beißt er Tyr die Hand ab und dieser muss fortan mit der linken Hand kämpfen. Im Ragnarök tötet Tyr den Höllenhund Garm, wobei er aber selbst stirbt.Tyr ist mir Sig (=Sieg) verheiratet.

Bragi

Der Odinssohn Bragi (= Bragr, der Vornehmste, Häuptling, Fürst, Dichtung) ist der Gott der Klugheit und der Redekunst (Dichtung). In Walhall begrüßt er die Einherjer. Bragis Frau ist Idun (=die Erneuernde, die Verjüngende). Sie ist die Göttin der Jugend und der Unsterblichkeit. Als Hüterin der goldenen Äpfel (Äpfel der Jugend) ist ihr der Apfelbaum heilig. Die Äpfel erhalten die Götter jung bis zum Weltuntergang.
Nachdem Loki von dem Riesen Thiazi (= Thjazi, Thjalzi, Thjaffi, Thiassi) entführt wurde, wollte dieser ihn nur freilassen wenn er ihm Idun mit ihren goldenen Äpfeln ausliefere. Nachdem Loki dies getan hatten alterten die Götter und sie zwangen ihn Idun wieder zurück zu holen. Also bekleidete Loki sich mit dem Falkengewand, welches er von Freya nahm und schlich sich zur gefangenen Idun. Diese verwandelte er sogleich in eine Nuss und brachte sie nach Asgard zurück. Dem Riesen Thiazi blieb diese Rettungsaktion nicht verborgen und er eilte sofort hinter den Flüchtenden Loki hinterher. Jedoch konnte er ihn nicht mehr einholen. Als Rache töteten die Asen den Riesen, indem sie seine Flügel verbranten.
Rechtzeitig vor dem Ragnarök verlassen Bragi und Idun die Weltenesche und tauchen in die Unterwelt ein.

Heimdall

Heimdall (= Heimdallr, Heimglanz, auch Rig) ist ein weiser Asen. . Als Schutzgott, Lichtgott oder auch Himmelswächter bezeichneten ihn die alten Germanen. Geboren wurde Heimdall am Rande der Erde, von neun Müttern, die neun Schwestern sind. Der Vater selbst ist unbekannt. Die Mütter hießen Gjalp, Greip, Eistla, Eyrgjafa, Ulfrun, Angeya, Imd, Atla und Jahnsaxa. Diese sind die Töchter des Meerriesen Ägir.
Von allen Göttern erwacht er als erster, den er braucht nur wenig Schlaf und sieht bei Tag und bei Nacht gleich gut. Zudem kann er so gut hören das er die Wolle auf den Schafen, sowie das Gras auf den Weiden wachsen hören kann. Daher ist er der Wächter des Himmels. Sein Palast Himinborf (=Himmelsburg) liegt an der Brücke Bifröst. Sie führt von der Welt der Asen zu den anderen Welten, die Heimdall überwacht. Himinbjörg liegt am Rande von Asgard. Jeden Tag reitet Heimdall auf seinem Pferd Gulltopp (= Goldzopf) zum Gerichtsplatz an der Esche Yggdrasil.

Himinbjörg, ist die achte, wo Heimdall soll
Der Weihestatt walten.
Der Wächter der Götter trinkt in wonnigem Hause
Da selig den süßen Met.

Das Gjallarhorn am Ende der Welt

Am Ende der Welt wird er das Gjallarhorn blasen und die Götter zum letzten Kampf aufrufen.
Zusammen mit seiner Frau Modiv hat er 3 Söhne gezeugt. Der erste Sohn hieß Jarl (= Fürst), der zweite Karl (= Bauer) und der dritte Thrall (= Knecht)

Unter dem Namen Rig begattet er eine Edelfrau. Von ihr stammen die Edlen ab. Dann begattete er eine Freifrau. Von ihr stammen die Freien ab. Zuletzt begattete er eine Knechtfrau und von ihr stammen die Knechte ab. Dieser Dreiteilung gemäss heißen die Menschen auch die "Heimdallskinder". Heimdalls Frau ist Gefion, die Beschützerin der Dirnen und ledigen Frauen.

Widar

Widar (= Vidar, der weithin Herrschende), der schweigsame Ase, ist ein weiterer Odinssohn. Er entstand in der Vereinigung Odins mit der Riesin Grid. Sein Wohnsitz heißt Landvidi (= Vidi Weites Land, Weite). Welches von hohem Gras und Gesträuch überwachsen ist und die Halle selbst ist mit viele Pflanzen bewachsen.

Mit Gesträuch begrünt sich und hohem Grase
Widars Land Widi.
Da steigt der Sohn auf den Satell der Mähre
Den Vater zu rächen bereit.

Für jeden Asen ist er ein guter Freund und wird nicht mitgerissen von den hetzenden Reden Lokis, welche er in der Halle Agirs hält. Nach Thor ist Widar der stärkste Ase. Er ist fast so stark wie Thor.
Am Ragnarök spaltet er den Kiefer des Fenriswolfes um den Tot seines Vaters Odin zu rächen.

Alsbald kehrt sich Widar gegen den Wolf und setzt ihm den Fuß in den Unterkiefer.
An diesem Fuß hat er den Schuh, zu dem man alle Zeiten hindurch sammelt,
die Lederstreifen nämlich, welche die Menschen von ihren Schuhen schneiden, wo die Zehen und Fersen sitzen.
Darum soll diese Streifen ein jeder wegwerfen, der darauf bedacht ist, den Asen zu Hilfe zu kommen.
Mit der Hand greift Widar dem Wolf nach dem Oberkiefer und reißt ihm den Rachen entzwei und das wird des Wolfes Tod.

Widar wird schließlich das Ragnarök überleben und mithelfen ein neues Universum zu gründen.

Wali 

Wali (= Vali), ein Odinssohn ist kühn in Kämpfen und ist ein besonders glücklicher Bogenschütze. Nach der Ermordung Balders überlistete Odin mit Geschick und Magie die Riesin Rind und zeugte mit ihr Wali. Als er ein Tag alt wurde rächte er sich zugleich an dem blinden Hödur, welcher ja durch eine List von Loki eine Mistelpfeil auf Balder abschoss der ihn tötete. Wali ist der Bruder von Widar und überlebt mit ihm das Ragnarök.

Uller

Uller (= Ullr, der Ehrenhafte, Glanz, Ruhm, auch Wuldor, Ull, Holler, Oller, Vulder) ist ein Sohn von Odin und Sif, der Frau von Thor. Daher wird er auch "Stiefsohn von Thor" genannt. Er ist ein Gott des Winters, der Jagd, des Zweikampfes, der Weide und des Ackers, wo schließlich gejagt und gekämpft wird. Er ist ein guter Bogenschütze und Skiläufer. Wohnen tut er in der Halle Ydalir (= Eibentahl) in Asgard.

Ydalir heißt es, wo Uller hat
Den Saal sich erbaut.

Aus dem Holz der Ydalir-Eibe fertigte er seinen Bogen und er stellte auch Bögen für andere Götter her.

Loki

Ein weiterer wichtiger Ase ist Loki (= Loptr). Gezeugt wurde er von zwei Riesen, dennoch ist er einer der Asen. Weil er durch eine Blutsbrüderschaft mit Odin vereint ist. Sein Vater ist Farbauti (= Gefährlicher Schläger) und seine Mutter ist Laufey (= Nal). Seine Brüder heißen Byleist und Helblindi. Seine Frau ist Sigyn.Nordische Mythologie Loki

Loki ist schmuck und schön von Gestalt,
aber bös von Gemüt und sehr unbeständig.
Er übertrifft alle andern in Schlauheit und in jeder Art von Betrug.

Loki ist sehr listig und Gerissen. Sein wirken haben aber nicht nur schlechte, sondern auch gute Eigenschaften. Oftmals wird er wegen seiner Kreativität von den Asen mit Aufträgen bedacht, welche aussichtslos scheinen. Obwohl sein Verhältnis zu den Asen zwiespältig ist, wird er von Odin geachtet.

Obwohl Sigyn seine Frau ist und ihm zwei Söhne schenkt, zeugte er mit der Riesin Angurboda (Angstbotin, Angstbringerin, Kummerbereitende) drei Feinde der Asen. 1. Die Midgardschlange, 2. die Totengöttin Hel und 3. den Wolf Fenrir. Da diese drei Kinder so eine große Gefahr für die Götter darstellten mussten sie gebändigt werden.

Fenrir

Fenrir wurde mit der Fessel Gleipnir (= Verschlinger) gebunden.Gleipnir ist ein besonderer Faden, welcher von den Alben geferigt wurde und von ihnen mit einem Zauber besprochen wurde. Es heißt das er aus Dingen hergestellt wurde, die es seidem nicht mehr gibt. Diese Dinge sind die Geräuscher des Tritts der Katzen, den Bärten der Frauen, den Nerven der Bären, den Wurzeln der Berge, dem Atem der Fische und dem Speichel der Vögel. Diese Fesseln halten Fenrir solange bis der letzte Tag angebrochen ist und er er gegen Odin in den Kampf zieht und stirbt.

Midgardschlange

Die Midgardschlange (= Jormungand, Jörmungandr, Weltenschlange) wird ins Meer geworfen. Seitdem umspannt diese Schlange Welt. Thor begegnet ihr dreimal und tritt zweimal an, sie zu vernichten. Einmal rudert Thor mit dem Riesen Hymir aufs Meer hinaus, um die Midgardschlage zu erlegen. Als Köder reißt Thor von einem der Stiere Hymirs den Köpf ab und lässt ihn an einer Angel gebunden zu Wasser. Als die Schlange anbeißt, zieht Thor sie aus dem Wasser und will sie mit einem Schlag seines Hammers erledigen. Hymir jedoch erschreckt sich beim Anblick der Schlange derart, dass er die Leine kappt und ihr damit die Flucht ermöglicht.
Während eines Aufenthaltes Thors in Utgard trifft er die Midgardschlange ein zweites Mal. Jedoch kann er sie nicht erkennen den sie in in Gestalt einer Katze. Thor muss als Prüfung diese Katze stemmen, was ihm aber wegen des enormen Gewichts nicht gelingt.
Das dritte und letzte Mal trifft Thor auf die Midgardschlange am Ragnarök. Dort erschlägt er sie mit seinem Hammer. Wurde aber zuvor von ihr gebissen, sodass er nur neun Schritte machen konnte bis auch er stirbt.

Hel

Hel wird in die Unterwelt verbannt und ist fortan die Herrscherin der Toten.

Einmal half Loki dem Thor seinen Hammer Mjöllnir, der von den Riesen gestohlen wurde, wiederzubeschaffen und er zeugt das Pferd Sleipnir (Das achtbeinige Pferd). Nachdem Tot von Balder wird er jedoch von Odin verbannt.

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Lokis Zankrede

Die entgültige Feindschaft zwischen Loki und den Asen, entstand durch Lokis Zankrede (= Lokasenna, Oegisdrecke = Oergirs Trinkgelage). Als die Göttter in der Friedenshalle des Meerriesen Ägir ein Festmahl zu sich nahmen, verspottete er die Götter. Mit dieser Zankrede überschreitet Loki jedoch das Gebot der Friedenshalle. In der niemand angegriffen werden darf.
Bragi nannte Loki eine Bankzierde, welche nur tapfer ist wenn er in der Gemeinschaft sitzt und starke Sprüche von sich lässt. Doch im Kampf sei er schwach und Feige.
Idun bezeichnet er als Hure.
Die Liebe von Gefjon ist käuflich. So sagt er. Wenn man ihr ein Geschenk macht so ist man ihrer Liebe sicher.
Zu Odin sagt er das er das Kriegsgeschick in die Hände der Feigen gibt.
Frigg wirft er vor das sie gleichzeitig mit Wili und We verkehrt.
Freya soll sogar mit allen Anwenden in dieser Haller verkehrt haben.
Njörd soll nur eine Geisel des Wanenkrieges sein.
Als minderwertig bezeichnet er Tyr, weil dieser nur noch eine Hand hat.
Freyr soll Übermütig sein, weil er sein Schwert aus liebe verschenkt hat.
Über seinen Erzfeind Heimdall lästert er das er nur ein armer Wächter Asgards ist. Dieser stehe von früh bis spät und halte ausschau.
Skadi wird verletzt indem sie an den Tod ihres Vaters erinnert wird.
Sif wird Untreue gegen Thor vorgeworfen.
Über Thor sagt er das er zu impulsiv mit seinem Hammer umgehe und erniedrigt ihn, indem er sagt sein Herr Odin wird schwächlicherweise von einem Wolf besiegt.

Beendet wurde die Spottrede von Thor der zu seinem Hammer griff und Loki drohte ihn Nordische Mythologie Loki an Felsen gefesselt - Lokis Strafezu erschlagen, daraufhin floh er. Die Götter wahren so verbittert über diese Rede das Loki sich von da an verstecken musste. Auf einem Berg baute er sich ein Haus mit vier Türen, die alle in eine andere Himmelsrichtung zeigten, damit er jeden Angriff kommen sehen konnte. Am Tage verwandelte Loki sich ein Lachs um sich im Wasserfall Franangr zu verstecken. Als ihm einmal Langweilig war, nahm er etwas Garn und verflochtete es zu Maschen. So erfand er das Fischernetz. Eines Tages sah er das sich die Asen ihm näherten und so verwandelte er sich wieder in einen Lachs und sprang ins Wasser. Als die Asen das Netz fanden bemerkten sie das sich dieses hervorragend zum Fische fangen eignen würde. So warfen sie das Netz im Wasser auf und Loki verfing sich sogleich in diesem. Sogleich sprang Loki aus dem Netz heraus und Thor versuchte diesen mit seiner Hand zu ergreifen. Zuerst erwischte er ihn in der Mitte, doch glitt er ihm aus der Hand. Danach schaffte Thor es ihm am Schwanz zu packen. Es heißt wegen dieser Begebenheit seien die Lachse seitdem hinten spitz. Die Asen zeigten Loki gegenüber kein erbarmen und bestraften ihn, indem sie ihn auf spitze, dreikantige Felsen fesselten. Die Fesseln bestanden aus den Eingeweiden seiner Söhne. Über seinem Kopf hängte man eine giftige Schlange, die ätzenden Speichel auf ihn herab tropfen ließ.
Damit ihm der Speichel nicht traf, hielt seine Frau Sigyn ein Schüssel darunter. Nur wenn sie die Schüssel wegnahm, um sie zu leeren, traf der Speichel das Gesicht von Loki und verätzte ihn. Unter den Schmerzen regt und wand er sich so stark das so die Erdbeben entstanden. Am Ragnarök wir sich Loki seiner Fesseln entledigen und als Rache die Vernichtung der Götter anführen. Bis sich Loki und Heimdall im Kampf gegenseitig töten.

Riesin Sigyn

Mit der Riesin Sigyn (= Siegesbringerin) gebar Loki den Sohn Narfi (= Nari) und Ali, welche ebenfalls Riesen sind. Die Asen lassen beide nach einem Trinkgelage in Ägirs von einem Wolf in Stücke reißen, um mit ihren Gedärmen Loki fesseln zu können.

Riesin Angrboda

Die Riesin Angrboda (Angstbotin) wird auch als „Alte vom Eisenwald (Alte im Jarnwith) bezeichnet. Sie zeugte Fenrir, Hel und die Midgardschlange mit Loki. Ausserdem hatte sie noch drei weitere Kinder mit Fenrir. 1. Hati, 2. Skalli, 3. Managarm.

Hati 

Hati (= Hate, Hass) ist ein Wolf, der den Mond auf seinen Bahnen verfolgt. Sein Zwillingsbruder Skalli verfolgt die Sonne. Hati folgt also dem Wagen des Mondgottes Mani über den Himmel und treibt ihn so zur Eile an.

Skalli 

Skalli (= Skoll, Sköll, Skjöl, Schatten, Spötter, Trug) jägt hinter dem Wagen der Sonnengöttin Sol hinterher und treibt diese zur Eile an. Wenn eine Sonnenfinsternis eintritt kommt Skalli dem Sonnenwagen sehr nahe.

Managarm

Managarm (= Mondshund) wandert auf der Erde und verschlingt das Fleisch der Toten. Er ist durch das ganze Fleisch der stärkste von seinen Brüdern geworden.




Kommentare:

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